Vorteile von DRM für den Rechteinhaber/User

Wie bereits erwähnt, scheint es so, als bedeuten DRMS nur Vorteile für den Rechteinhaber und nur Nachteile für den User. Bei näherer Betrachtung ergeben sich folgende Auswirkungen für beide Seiten.

Erstmalig erhält der Rechteinhaber die Zugangs- und Nutzungskontrolle über seine digitalen Inhalte und kann somit festlegen, in welcher Art und Weise sein Werk zu welchen Konditionen verwendet werden darf. Für den Content wird die Authentizität und Integrität gewährlei-stet. Allgemein ausgedrückt wird ein Rechtemanagement eines urheberrechtlich geschützten Inhaltes in digitaler Form ermöglicht und durch Metadaten automatisiert.

Dem Content Provider eröffnen sich neue Geschäftsmodelle (Business Modelle) wie z. B. Pay-Per-View oder Superdistribution. Hierüber hinaus könnten vollkommen neue Ansätze etabliert werden bspw. "Pay-Per-Instance".

Der Rechteinhaber kann sich sicher sein, dass vom Konsumenten über DRMS erworbene urheberrechtlich geschützte digitale Inhalte vollkommen legal sind. Zusätzlich zahlt der Kon-sument nur für den effektiven Gebrauch oder Nutzung der Inhalte (z.B. Pay-Per-View, Pay-Per-Listen) und entgeht allgemeinen Pauschalabgaben.

Durch die dank der Internetkultur herrschende "Kostenlos"-Mentalität der Konsumenten (fast jeder elektronische Inhalt ist frei erhältlich) erscheinen DRMS für den User kurzfristig als nachteilig, langfristig gesehen ergäbe sich jedoch für Unternehmen kein Anreiz qualitativ hochwertige Inhalte zu bieten. Des weiteren hat die dritte Generation von DRMS sich im Bereich Anwendung, Flexibilität und Sicherheit wesentlich verbessert.